Nach einen kleinen Frühstück im Flugzeug landeten wir nach über 11h Flugzeit endlich in Sao Paulo. Trotz der frühen Stunde (4:50 Uhr) war hier schon reichlich Betrieb. Bei uns als als Reisegruppe war auch reichlich Betrieb weil wir nur 1,5 Stunden für den Umstieg hatten. Dafür mussten wir durch Einreisekontrollen, Passkontrollen, Koffer abholen, Koffer aufgeben, Sicherheitskontrollen und das Gate finden, durch endlose Dutyfree Einkaufslabyrinthe. Ich sags euch die sind mit Absicht so undurchschaubar. Die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur, die zum Ausziehen der ersten Kleidungsschicht verleiteten, verrieten uns gleich - wir sind in Südamerika. Auch das Angebot von Mate aus einem Laden der Aufschrift "Rai do Mate" kam uns gleich verdächtig vor. Einen ganz besonderen Einfall hatte wohl ein Restaurant am dortigen Flughafen.
Statt "baggage" claimt man hier Burger vom Band, während kleine Flieger an der Decke ihre Runden drehen.
Viel Zeit blieb uns nicht am Zwischenstop, denn schon begann das Boarding für den Anschlussflug nach Rio den Janeiro. Auch der Flug dauerte nicht allzu lang. Nach knapp 1,5h tauchten die ersten Berge der Stadt aus dem Meer aus Wolken auf und wir nahmen Kurs zum Landeanflug.

Wir nahmen das Gepäck und gingen zum Flughafenshuttle, vorbei an etwas aufdringlichen Taxifahrern und wilder Beschilderung hin zur Bushaltestelle. Die Buslinie hat eigene Fahrspuren ja sogar eigene Brücken, aber eben auch Personal, dass nur mässig Englisch oder spanisch redet, es wird viel mit Händen und Füßen kommuniziert. Generell sind hier mehr Menschen für einfachere Aufgaben angestellt, Putzen, Pflegen, Bauchladenverkäufer, Parkbesucher ansprechen, Sicherheitskräfte an Straßenecken and Strand etc. Mit dem BRT-Buslinie ging es dann nach zur Haltestelle Gentileza und mit der Linie 169 zum Hotel and er Copacabana. Dafür hatten wir Hilfen von einheimischen, Metrokarten aufladen, Bus finden, etc. der eine Pendler hat und sogar geholfen und die Busnummer auf die Hand geschrieben,... Brasilianer sind nett, können in Warteschlangen anstehen, immer in Badesachen unterwegs ;), sind gaaaanz gechillt (kein Stress oder Hektik). Wir stellen an dieser Stelle die These auf, dass mit dieser Gemütlichkeit auch ein gewisser Bauchumfang einhergeht. Korrelation noch ungeklärt.
Um 11:00 Uhr waren wir dann am Hotel, haben die Koffer abgegeben und sind zum Essen (Pommes, Reis, Fleisch, traditionelle Bohnensauce, etc.) gegangen. Es stellte sich heraus, dass es in Brasilien üblich ist, Reis und Pommes im Gericht zu kombinieren. Bis zum Bezug der Zimmer hatten wir noch Zeit für den ersten kleinen Abstecher in den kleinen botanischen Garten . Das Geld Wechseln stellte sich als eine kleine Herausforderung dar, aber schließlich war auch diese zufriedenstellend gemeistert.
Später ging es noch am Strand entlang mit Reiseführer bis fast zum Ipanemastrand. Simon und Anja zog es noch ein Stückchen weiter in der Hoffnung bei einem im Reiseführer eingezeichneten Lokal noch ein wenig von dem leckeren Bohnengericht ergattern zu können. Dabei stellte sich heraus, dass der Laden inzwischen ein anderer und die Bohnen für heute ausgegangen waren. Dem stellvertretenden Tomatenrisotto tat dies aber keinen Abbruch.
Außerdem gibt es Maracujasaft. Dieser ist wie die meisten Säfte, die man hier im Restaurant bestellt, frisch gepresst und hat einen ganz anderen Geschmack als erwartet oder als daheim im Tetrapack. Er ist weniger süß, mehr säuerlich und erst im Nachgeschmack kommt die Maracuja ganz zum Vorschein. Wir sind beide sehr begeistert von diesem Getränk.
Unser Hotel steht in der zweiten Reihe hinter der Strandpromenade und hat 19 Stockwerke, ganz oben gibt es eine kleine Bar, Pool und Dachterrasse. Von hier aus kann man den Strand, die Christus - Statue, heraufziehende Gewitter etc. gut beobachten.
Impfwunsch: Fußkrämpfe
Nicht empfehlenswert: zu alte Handytarife mit rein hypothetischer AuslandsoptionTageshöchsttemperatur: 34 C
Mückenstichcounter: 1
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