Tag 5 - Montag, 09.03.
Der letzte Tag in Rio begann mit Regen. So ein richtiger Regenwaldregen gehört schließlich zu einem Aufenthalt in Brasilien dazu. Wir blieben noch etwas im Hotel bis der Regen nachließ und machten uns schließlich auf den Weg im Nieselregen.
Wir wollten noch einmal in Ruhe die bunte Brücke anschauen und ein wenig durch die Stadt spazieren. Der Regen wäscht die Hitze kurzzeitig aus der Luft und fühlt sich ganz warm an auf der Haut. Danach kommt allerdings auch schnell die Sonne wieder raus und macht die Luft feucht. In der Nacht scheint ebenfalls noch einiges runter gekommen zu sein.
Wir kommen an einigen schönen Grünflächen vorbei und einem kleinen Hafen. Es sind einige Jogger unterwegs und Leute, die Gymnastik machen und das kühlere Wetter ausnutzen. Im Stadtzentrum befindet sich außerdem noch das "Theatro Municipal", die Nationalbibliothek und der Regierungssitz. Mit dabei immer Guide Simon mit Stadtführer in der Hand ;)
Übrigens: uns fiel die Tage über auf, dass es seehehr viele Einbahnstraßen in Rio gibt. Warum wissen wir nicht aber es ist so. Zebrastreifen gibt es, aber nur mit Ampel. Daran halten sich auch die Autofahrer und man kann bei weißem Männchen die Straße gefahrlos überqueren. Als Deutsche fällt man allerdings auf, wenn man bei Rot stehen bleibt, obwohl kein Auto kommt. Das sehen die Fußgänger hier nicht so eng.
Auf den bunten Treppenstufen bekamen wir die Möglichkeit, nun ausgiebig nach uns bekannten Städten und mehr Ausschau zu halten und werden schnell fündig. Stuttgart, Tallin (Grüße an Jakob), der Schwarzwald, Karlsruhe, Österreich, die Schweiz,... Sogar der äußerste Norden Deutschlands ist vertreten.
Nach dem Stadtrundgang bekamen wir Hunger und hatten Lust auf ein weiteres Buffet-Restaurant wie das gestrige. Da hat man einfach so viel Auswahl zwischen lokalen Spezialitäten und bekommt gleichzeitig meist noch etwas frisches zwischen die Zähne, was in Brasilien nicht selbstverständlich ist. Wir wurden im Reiseführer fündig, der uns ein Restaurant namens "Demi-Glace Premium Grill" vorschlug. Dies scheint tatsächlich ein kleiner Geheimtipp zu sein. Es hat nur mittags unter der Woche geöffnet und wir sahen viele etikettierte schick angezogenen Menschen, mag heißen es gehen die Geschäftsleute zum Mittagessen da hin. Mit unseren Rucksäcken fielen wir als Touris deutlich auf. Egal, lecker war es aber definitiv. Zu einem Preis von umgerechnet 10 Euro kann man hier sich am Buffet mit Nachtisch bedienen, nur die Getränke kommen noch dazu. Man hätte noch verschiedene Fleischstücke z.B. Steaks dazu bestellen könne, die wiederum extra gekostet hätten, wir waren aber mit der allgemein verfügbaren Auswahl mehr als gut bedient. Darunter waren zum Beispiel eingelegte Palmherzen der Yuca-Palme - sehr lecker. ein bisschen so, wie die karottenähnlichen, festeren Streifen beim Chinesen. Außerdem hatte das extrem schokoladige, nicht zu süße Schokomousse es uns angetan.
Voll gefuttert machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Hotel.
Am Abend setzten wir uns noch ein letztes Mal an den Strand zum Sand zwischen den Zehen spüren. Die Männer der Reisegruppe sprangen auch nochmal ins Wasser. Die Wellen heute waren etwas kleiner, sodass man kurz bevor sich diese brachen gekonnt drüber weg springen konnte, zumindest mit dem Kopf, der Rest klatschte ordentlich weg und fand sich 3 Meter landinwärts wieder; der Kopf aber war im siebten Himmel. Herrlich wie man die Wellen so ankommen sah und mal drüber mal drunter durchtauchen musste. Hin und wieder musste man seine Badehose festhalten. Weiter draußen waren die Wellen eher sanft und man konnte sogar etwas kraulen, allerdings Salzmangel entwickelt man dabei nicht. Heute war es deutlich kälter als noch die letzten Tage, deshalb zog Anja nochmal den Dachterrassenpool vor.
Impfwunsch: Salzunter... äahhhh Salzüberernährung
Nicht empfehlenswert: Geldabheben ist immer noch keine Freunde, aber hat immerhin mit einer Bankkarte und vier Anläufen geklappt
Höchsttemperatur: ca 27
Mückenstichcounter: quasi 0











Warum habt ihr nicht auch eine Intervall-Tempo Einheit in Rio gemacht?
AntwortenLöschenHaben alle trockene Füße behalten bei dem Wasserstand?
AntwortenLöschenHabt ihr beim Gymnastik auch mitgemacht?
AntwortenLöschenLiebe Grüße zurück aus dem hohen Norden Tallinns!
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